Sonntag, 13. Mai 2012

16. - So where do you live? / Mostly in my head.

19. Januar 2010


Es ist ein unbeschreibliches Gefühl mit dem du nachts wachliegst während Stunden vergehen als wären es Minuten. Das gleiche Gefühl das dich tagelang träumend in die Luft schauen lässt. Das Gefühl dass die das Gefühl gibt zu schweben. Es ist das Arschloch dass dir die Tränen in die Augen schießen lässt wenn du allein bist und dass deine Hoffnungen langsam zunichte macht. Wie starkes Gift. Es macht dein Herz blind und alles was dir sonst nie in den Sinn kommen würde wärst du jetzt bereit zu tun. Du kannst auf einmal alles. Außer das Gefühl beschreiben. 

Nur um kurz was klar zu stellen: Ich bin in keiner höchst traurigen Situation und es geht mir besser denn je. Es folgen vielleicht auch mehrere solche Texte. Ich hab' sie mal geschrieben und ich mag sie. Und ich will nicht, dass sie verloren gehen. Sie haben schon genau auf meineSituation gepasst und wer weiß, vielleicht passen sie auch auf die anderer. 

         Es wär' tragisch wenn man nicht aus dem Leben lernen würde.

15. - Sandra ♥ / Es folgen ein paar ältere Posts.

05. Januar 2010

Susi: Ja aber dann flitzen wir jetzt kurz zum Ikea und klauen den Rahmen.
Sandra: Oki.
Susi: Du läufst, ich reite dich.
Sandra: Ahja, is klar xD Ich brauch dann aber Knieschoner xD
Susi: So huckepack nach Sindelfingen runter.
Sandra: Ahja, is klar und dann mach ich noch üüühhüüü und pffff und ich bin ein Pferd xD
Susi: Ich weiß nur noch nich wie ich mit dir in der Böblinger Innenstadt durch den Kreisverkehr komm oder wie du beim Ikea das Parkhaus hochkommst :D Wetten wenn wir dann oben sind, bist du am Ende^^
Sandra: Musst mich halt lenken und mir die Sporen geben^^ also runter rollen wir xD Ja und du lachst dir n Arsch ab xD
Susi: Ich kann nich rennen, ich bin ein Invalide. Tu ich jetzt schon.


Freitag, 19. August 2011

14. - Der Dachboden der Freundschaft.

Wenn Freundschaft eine Abstellkammer kennt oder einen Dachboden glaube ich, dass ich mich grade dort befinde. Vergessen. Verstaubt. Es enttäuscht mich ein bisschen. Du enttäuschst mich in diesem Fall auch irgendwie. Obwohl ich weiß, dass ich selbst auch Schuld bin. Ich hab keine Lust mehr immer zu fragen, ob du Zeit hast. Weil ich weiß, dass an meinen Platz schon jemand anders gerückt ist. Und ja, mir tut das weh. Aber bitte, tu was du willst. Nur als du an meiner Stelle warst, hab ich dich nicht einfach abgeschrieben. In letzter Zeit hast du dich sehr verändert.
Und du, du bist nicht besser. Ich dachte, dass wir gute Freundinnen gewesen wären. Ich wurde eines besseren belehrt. Ein bisschen bin ich froh, aber ein bisschen fassungslos bin ich auch. Fassungslos darüber, dass ich mich in einem Menschen so täuschen konnte wie in dir. Fassungslos darüber, wie du mit Menschen umgehen kannst. Fassungslos darüber, dass niemand merkt wie du bist. Und erstaunt bin ich über die Personen die es länger mit dir aushalten können.
Aber zu allem gibt es ein Gegenstück und solche Gegenstücke seid ihr beiden. 
Die eine, meine langjährige Nebensitzerin, mein Ehemann. Manchmal geraten wir aneinander. Zur Zeit wär ich aber so froh, wenn du neben mir sitzen würdest. Mir fehlst du sehr, so tagtäglich. Und mit dir zu arbeiten hat mir das alles ein bisschen zurück gebracht. Die ganze Blödelei und dazwischen Gespräche. Ich vertrau dir sehr, weißt du?
Und dann ist da noch die Eine, mit der ich seit 15 Jahren befreundet bin. Bei der ich noch nie auf dem Dachboden stand. Die immer da ist wenn ich sie brauch. Und auch wenn unser Kontakt eher sporadisch ist, weiß ich dass du da bist. So wie ich für dich da bin. Endloslange Telefonate, Besuche und Gespräche. Eine Freundschaft, die mitgewachsen ist. Zwischen uns sind keine Lücken die darauf hinweisen dass wir uns kaum sehen. 

Und deshalb versteh ich nich, wieso andere Leute das nicht schaffen.

Sonntag, 24. Juli 2011

13. - Fire to the rain.

Ich weiß nicht, ob das normal ist so. Aber es ist so. Mittlerweile scheiß ich auf sehr viele Personen. Und das obwohl das Leute waren, die mir früher unglaublich wichtig waren. Zum Teil haben sie sich einfach verändert und ich finds schade. Aber manche haben einfach ihr wahres Gesicht gezeigt und da bin ich dann froh dass ichs kennen gelernt hab und jetzt drauf scheißen kann. Mit denen will ich dann auch gar nicht mehr reden, weil sie mich einfach so nerven dass ich sie am liebsten permanent anspucken will. Weil sie unfassbar naiv und dumm sind und glauben sie sind im Recht. Weil sie sich Sachen geleistet haben, die einfach mal gar nicht gehen und sich nicht entschuldigen können. So jemanden kennt vermutlich jeder. Jemand, den man einfach nur packen und schütteln will, in der Hoffnung es möge ein bisschen Hirn um Kopf klappern. Auch wenn man weiß dass da nur ein Vakuum ist. 
Die die sich einfach nur verändert haben, mag man immer noch. Nur merkt man, dass es nicht mehr so passt. Oder dass man ersetzt wurde. Früher hatte man unefähr die gleichen Ansichten und Vorstellung. Heute ist da nichts mehr außer Unverständnis und das Zurückblicken auf früher. Das Gefühl ist ziemlich unschön aber es ist nunmal so. Und im Vergleich zu den uneinsichtigen Naivlingen tut einem dieser Verlust irgendwie weh. 

Vermutlich ist wahre Freundschaft was seltenes. Und auch wenn es so aussieht als würden Freunde die gleichen Werte teilen, stellt sich irgendwann die Wahrheit heraus. Tun sies nicht, kann man nicht von wahrer Freundschaft sprechen. Glaub ich.



Vielleicht ist Freundschaft wie eine Blume. Irgendwann verwelkt sie. Nur die wahre Freundschaft nicht.


Donnerstag, 7. Juli 2011

12. - Staywithmestaywithmestaywithmestaywithme.please.

Weil mit dir auch alles was falsch sein kann richtig ist.

11. - Hausarbeitschreibenistscheiße.


Einfach nur, weil ich mir keinen anderen mehr vorstellen kann. Einfach nur, weil ich nur dich will. Einfach nur, weil es grade so perfekt ist. Einfach nur, weil ich mit dir so viel lachen kann. Einfach nur, weil du so sehr zu mir passt. Einfach nur, weil du mir Herzsteine sammelst. Einfach nur, weil es mit dir am schönsten ist. Einfach nur, weil du du selbst bist. Einfach nur, weil ich dich liebe. 

Sonntag, 24. April 2011

10. - Das Alte geht, das Neue kommt und doch vergess ich nichts.


Das, was mir an Ostern auffällt ist, dass die ganzen Kinder aus meiner Straße jetzt neue Spielsachen ausprobieren. Draußen sind lauter Kinder mit neuen Inlinern, Skateboards oder kleinen Rollern. Aber das war doch schon immer so. Ich erinner mich an ein verregnetes Ostern an dem ich meine ersten Inliner bekommen hab. Es hat so sehr geregnet, dass wir die Geschenke drinnen suchen mussten. Bei Oma unten. Meine Inliner lagen zwischen der Standuhr und dem Wohnzimmerschrank meiner Großeltern. Die waren schwarz und hatten giftgrüne Räder. Mein Cousin hat genau die gleichen bekommen. Sobald es nicht mehr geregnet hat sind wir raus und haben geübt, damit zu fahren. So ist Ostern jedes Jahr. 

Am Anfang glaubt man noch an den Osterhasen, so wie man an den Weihnachtsmann glaubt. Irgendwann verliert das alles seine Magie. Und man freut sich mehr darüber anderen eine Freude zu machen als selbst beschenkt zu werden.